Home – Aktuelles


workshop:
Weltbürger*innen gefragt? –
Eigenes & Fremdes im Spiegel Karlsruher Institutionen & Medien

Eine Veranstaltung im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus 2019
Planungsstand Januar 2019:

16. März 2019
etwa im Zeitraum von 15h bis 20h
Karlsruhe Karlstr. 10 | Prinz Max Palais
Literarische Gesellschaft

Mitveranstalter:
Aufgefächert e.V. – Druckschrift Karlsruhe
Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe

Rassismus und Nationalismus werden nicht durch „Anti-“ überwunden. Vielmehr ist die Frage höchst aktuell, wie Globalisierung nach menschlichem Maß gestaltet werden kann. Im Zentrum steht hierbei die Frage der Zukunft einer universellen demokratischen Gesinnung, die über den nationalen Tellerrand hinausblickt. Dies stellt vor allem eine Herausforderung an Demokraten_Innen dar. Demokraten_Innen als Weltbürger_Innen?

Hier gibt’s ein Handout – und Anregungen & Rückmeldungen bitte an: info@stoffwechsel-ev.de


Mitstreiter_innen von Stoffwechsel e.V. haben das Titelblatt von LoNam benutzt, um bei der Karlsruher Demonstration Gegen nationalistische & rassistische Hetze am 13. Oktober ein Zeichen zu setzen. Stoffwechsel hatte als Mitveranstalter der Demonstration, die initiiert wurde durch das Antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg, zur Teilnahme aufgerufen.

Die Karikatur Ist das noch Deutschland? der Berliner Zeitschrift LoNam rief einige recht unterschiedliche Reaktionen hervor. Auch auf dieser Demonstration gab es natürlich Leute, die sich durch diesen Hinweis auf die Notwendigkeit eines Perspektivenwechsels provoziert fühlten. Slavoj Žižek beschreibt passend Schöne Seelen als Multikulturalisten, die den Rassismus auf Abstand zu halten versuchen.

Die meisten Teilnehmer_innen jedoch, mit denen wir ins Gespräch kamen, sahen in der Verbindung des LoNam Titelblatts mit dem Hinweis auf die Dringlichkeit von Solidarity Cities eine überzeugende Verbindung.


Stoffwechsel e.V. unterstützt den Aufruf initiiert durch medico international:

SOLIDARITÄT statt Heimat

Vom gefährdeten Rechtsstaat in Ellwangen über die Anti-Abschiebe-Industrie, vom BAMF-Skandal über Asylschmarotzer, von der Islamisierung bis zu den Gefährdern: Wir erleben seit Monaten eine unerträgliche öffentliche Schmutzkampagne, einen regelrechten Überbietungswettbewerb der Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen, aber auch gegen die solidarischen Milieus dieser Gesellschaft. Die politischen Debatten über Migration und Flucht werden seit Monaten von rechts befeuert und dominiert – und kaum jemand lässt es sich nehmen, auch noch mit auf den rechten Zug aufzuspringen. Nennen wir das Problem beim Namen. Es heißt nicht Migration. Es heißt Rassismus!

www.medico.de/solidaritaet-statt-heimat-17108/

Hier gibt’s den Flyer – und Anregungen & Rückmeldungen bitte an: info@stoffwechsel-ev.de


Donnerstag, 28. Juni 2018, 19:30 Uhr
Internationales Begegnungszentrum Karlsruhe (IBZ)
Kaiserallee 12 d, Karlsruhe

Vortrag:
Inklusion oder Exklusion – Illegalität oder Schutz?
Wie Städte zu Zufluchtsstädten werden können.

Janika KUGE, die zum Thema Sanctuary City promoviert, stellt das Konzept vor. Eine Stadt der Solidarität, aus der kein Mensch abgeschoben wird, in der sich alle frei und ohne Angst bewegen können, in der kein Mensch illegal ist.

Aus Kirchenasyl ist in den USA & Kanada eine kommunale Bewegung geworden, die für ein solidarisches Miteinander und für gleichberechtigte Teilhabe steht und mittlerweile u.a. in Berlin, Freiburg, Leipzig, Hamburg angekommen ist.

Hier gibt’s den Flyer – und Anregungen & Rückmeldungen bitte an: info@stoffwechsel-ev.de


Bildungsspaziergang durch das Kolonialviertel in Karlsruhe-Daxlanden
Internationaler Tag gegen Rassismus
Treffpunkt: 21.03.2018 um 17 Uhr
Haltestelle Rheinhafenstr S2

Warum werden in Karlsruhe Kolonialverbrecher wie Hermann von Wißmann und Adolf Lüderitz weiterhin mit Straßennamen geehrt? Und warum war es demgegenüber möglich, 1946 die Lettow-Vorbeck-Straße und 1986 die Carl-Peters-Straße umzubenennen? Wir gehen auf Spurensuche und erinnern der Opfer.

Hier gibt’s den Flyer – und Anregungen & Rückmeldungen bitte an: info@stoffwechsel-ev.de


10 JAHRE STOFFWECHSEL e.V.:
Illusionen über EINE-WELT?
Schwierigkeiten des Perspektivenwechsels
in Zeiten der Selbstbespiegelung

Samstag, den 27.01.2018 – 16 Uhr
Literaturhaus im Prinz-Max-Palais
Karlsruhe – Karlstr. 10
U.a. mit:
Kathrin HARTMANNBuchautorin
Ezé WENDTOINMusiker & Autor
Der Begriff des Fortschritts ist in der Idee der Katastrophe
zu fundieren. Daß es ‘so weiter’ geht, ist die Katastrophe.

Walter BENJAMIN


Guineisch-deutsche Kooperation von Stoffwechsel eV :
Unterstützung des Gesundheitspostens Jean-Claude Diallo

Projektziel für 2017 ist der Bau einer Unterkunft für das Pflegepersonal. Hierfür bitten wir Mitglieder und Freunde von Stoffwechsel eV um Unterstützung.

Spenden bitten wir zu übermitteln auf das Konto:
Stoffwechsel e.V. / Volksbank Karlsruhe
IBAN: DE87 6619 0000 0010 1170 97
BIC: GENODE61KA1
Vermerk: Gesundheitsstation Jean-Claude Diallo

Stoffwechsel muss sich gegenwärtig intensiv mit diskriminierenden Vorstellungen von Integration befassen. Leitbild unser Verständnisses von Integration ist das Wirken von Jean Claude Diallo (*21.11.1945 in Conakry, Guinea; † 21.03.2008 in Frankfurt am Main). Als Diplom-Psychologe und Integrationsdezernent der Stadt Frankfurt setzte er sich unermüdlich für Verständigung von Menschen mit unterschiedlicher kultureller Herkunft ein und blieb seinem Heimatland Guinea verbunden. Jean-Claude Diallo engagierte sich neben seinen vielfältigen Aufgaben auch als Berater für Stoffwechsel eV.

Flyer : Gesundheitsstation Jean-Claude Diallo


Divide et impera! – Teile und herrsche! ist der allgemeinen Gültigkeit der Menschenrechte und einer Achtung der Würde des Menschen direkt entgegengesetzt. Wirkungsvoll definiert und katalogisiert werden Gruppen von Menschen immer aus einer Machtposition heraus. Es sollte nahe liegen, dass Ehrenamtliche oder im Rahmen beruflichen Engagements mit dem Gedanken der EINE-WELT verbunde Personen, Grenzen einzureißen und Ausgrenzungen entgegenzuwirken suchen. Verstörend ist daher die Studie von Lucia Muriel: Die [bundesdeutsche] Eine-Welt aus einem Guss? weil diese zu einem anderen Ergebnis kommt: Insgesamt machen wir die Erfahrung, dass NROs zentrale Elemente der Lebenswirklichkeit von Migrant_innen weitreichend ignorieren und selten zu Inhalten ihrer Arbeit machen. Mit dem Karlsruher Workshop soll keine neue irgendwie geartete „Wahrheit“ ans Licht gebracht werden. Stattdessen können durch einen Perspektivenwechsel Voraussetzungen zur Entdeckung anderer „Wahrheiten“ und damit die Bereitschaft für eine erweiterte Teilhabe geschaffen werden. Eingeladen zu diesem Dialog sind besonders Vertreter_innen von Institutionen und Gruppen der Eine-Welt-Arbeit aus Baden-Württemberg.

22.10.2016 | 10:30-18h | Literaturhaus PrinzMaxPalais Karlsruhe[Hier der Flyer zum Workshop]


Für die ehrenamtliche Mitarbeit von Werner KERSTING an Empfehlungen für eine Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative (DAJ) dankte Engagement Global gGmbH. Die Empfehlungen betrafen ein Differenziertes Afrika-Deutschland-Bild und Partnerschaftlichkeit:

Ein herzliches Dankeschön gilt den Mitgliedern der beiden Konzeptionsgruppen: Abdou Rahime DIALLO, Harald KLEEM, Sandra KLEIDEITER, Josefine MATYSIAK, Hervé TCHEUMELEU, Veye TATAH, Elisabeth KANEZA, Werner KERSTING und Samantha RUPPEL. Ihr habt durch Eure ehrenamtliche Mitarbeit dazu beigetragen, das inhaltliche Fundament der DAJ aufzubauen und damit die DAJ maßgeblich mit zu gestalten. Euer Positionspapier ist ein wichtiger Baustein für den qualitativen Ausbau des Jugendaustauschs. Am Anfang hat keiner von uns geahnt, wie viel Arbeit ein derartiger partizipativ angelegter Prozess tatsächlich verursacht.

Die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative – DAJ hat das Ziel, den Austausch zwischen jungen Menschen aus afrikanischen Ländern und Deutschland qualitativ und quantitativ auszubauen. Durch die DAJ möchte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – BMZ die Aktivitäten und das Engagement der zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren, die sich im Feld des Jugendaustausches bewegen, vernetzen, unterstützen und ausbauen.

Zur Diskussion: 160916 Empfehlungen DAJ


6.–7. Okt. 2015:
Europäische Städte: The danger of a single story (Chimamanda Ngozi ADICHIE)
Eurozentrismus als Quelle von Rassismus?

Flyer: Begleitprogramm zur ECCAR-Veranstaltung

1. Aktion:
Wie Geschichten erzählt werden -
Ein postkolonialer Bildungsspaziergang

von der Lüderitzstraße zur Wissmannstraße (KVV-Haltestelle Daxlanden/Rheinhafenstraße)
Die Bildungsaktion am 07. Okt. 2015 um 17:00h nimmt Bezug auf die 300–Jahrfeiern von Karlsruhe.

2. Konzert mit Information:
Sams’K Le Jah – support : Smockey
Balai Citoyen (Bürgerbesen) Burkina Faso
07. Okt. 2015 um 20:00h – im Substage.de
Einlass ab 19:00h mit Afrikanischen Speisen
Flyer: Deutsch | Français | English

3. Vortrag & Gespräch:
Europäische Städte – noch immer kolonial markiert?
mit Vertreter der ECCAR, Prof. Dr. MACAMO (Basel), Zara PFEIFFER (München Postkolonial) u.a.
Vortragssaal der Badische Landesbibliothek (BLB) Erbprinzenstraße 15
06. Okt. 2015 um 19:30h

Infos: Planung-aktuell zu den Veranstaltungen


Koloniale Spuren in Karlsruhe sichtbar machen!

Aktion: Weltbürger_innen regen Umgestaltung von Karlsruhe an!
Die Bildungsaktion nimmt Bezug auf die 2015 stattfindenden 300 Jahrfeiern von Karlsruhe – die als Stadt des Rechts gilt.

Informationen zu Karlsruhe kolonial:

Stellungnahme des AKPM
Aus der Frankfurter Rundschau


Neue Gemeinschaften – Alte Barrieren? Zur Veranstaltung im IBZ am 21.10.2014

Bei der Veranstaltung im IBZ Karlsruhe zum Thema Neue Gemeinschaften – Alte Barrieren? ging es darum, Wege zu finden, wie Menschen mit afrikanischen Wurzeln stärker am gesellschaftlichen, sozialen und politischen Leben in Karlsruhe beteiligt werden können. Stoffwechsel hatte den Impuls gegeben. Unser Anliegen ist dabei, die Zersplitterung der afrikanischen Diaspora in Karlsruhe zu überwinden, die sich überwiegend mit einem vorwiegend nostalgischen Grundtenor in national strukturierten Gruppen begegnet.

Drei Impulse förderten den lebendigen Austausch: 1. Aus Hans Magnus Enzensbergers Büchlein Die Große Wanderung wurde ein Kapitel vorgelesen, das die Reaktion von Reisenden in einem Zugabteil gegenüber zusteigenden weiteren Passagieren beschrieb. 2. Der kleine youtube-Film Lieber Afrikaner löste zum Teil die gewollten, sehr kontroversen Reaktionen aus. 3. Vertreterinnen des Karlsruher Migrationsbeirats und des Büros für Integration stellten Beteiligungsmöglichkeiten in Karlsruhe vor.

Es war ein Abend der vielfältigen Impulse. Neben KarlsruherInnen, die aus Mosambique, Kamerun, Senegal, Togo, Burkina Faso, Eritrea, Mali und Tunesien beteiligt waren, nahmen auch ein Vertreter des Deutschsprachigen Muslimkreises und eine Vertreterin des Muslimischen Frauenkreises teil. Alle waren sich am Schluss beim leckeren Essen, das der deutsch-mosambiquanische Verein zubereitet hatte, einig: Dieser Austausch sollte bald möglichst fortgesetzt werden!


DIE DRITTE WELT IM ZWEITEN WELTKRIEG
22. Okt. 2013 – 25. Jan. 2014

Badische Landesbibliothek Karlsruhe
Ausstellungsraum & Foyer
Erbprinzenstr. 15

Mo-Fr 9.00-19.00 Uhr
Sa 10.00-18.00 Uhr
Eintritt frei

www.blb-karlsruhe.de/3www2

Bitte auch folgende Veranstaltungen im Begleitprogramm der Ausstellung beachten:


DONNERSTAG – 21. Nov. 2013 – 19:00 Uhr
Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek

Der Zweite Weltkrieg aus afrikanischer Perspektive:
Ahmadou KOUROUMA’s Roman »monnè: Schmach und Ärger«

Lesung & Gespräch
Vera GÄRTTLINGÜbersetzerin & Literaturwissenschaftlerin, Zürich
Dr. Sylvie NANTCHACDU Stadträtin & TANG Netzwerk, Freiburg
Muepu MUAMBASchriftsteller, Dialog International eV, Frankfurt
André EKAMASchriftsteller, Mannheim
Moderation:
Dr. Manfred LOIMEIERLiteraturwissenschaftler, Mannheim

Ahmadou KOUROUMA beschreibt den Zweiten Weltkrieg und seine Wirkungen auf afrikanische Gesellschaften aus afrikanischer Sicht. 1990 veröffentlicht, liegt der Roman erst jetzt im diaphanes-Verlag [mit Unterstützung von litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika eV] übersetzt vor. »Ein historischer Roman aus afrikanischer Sicht, vermessene Legenden und kartografierte Alpträume, so tragisch wie satirisch, ein irritierendes Wechsellicht, das die kolonialen Figuren und Ereignisse in neuer Form erscheinen lässt, ein gewitztes Wunder der literarischen Perspektive.« [Ilija TROJANOW] Hier gibt es ein Gespräch mit Ilija TROJANOW über das Buch.

Die Übersetzerin des Romans, Vera GÄRTTLING, liest aus dem Roman. Anschließend diskutieren Dr. Sylvie NANTCHA, Muepu MUAMBA und André EKAMA.

Veranstaltet in Kooperation mit der Badischen Landesbibliothek
Vortrag im Begleitprogramm der Ausstellung Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg


Podiumsdiskussion:
Rassismus & Kolonialismus –
Gespenster der Vergangenheit
MachtKulturGerechtigkeit?

20. März 2013 — 19.30 Uhr
Ständehaussaal Karlsruhe
[bei der Stadtbibliothek]

Den Flyer können Sie hier herunterladen.

Die Podiumsteilnehmer sind: Uche Akpulu, Boniface Mabanza Bambu,
Dr. Manfred Loimeier, Tzegha Kibrom & Lawrence Oduro-Sarpong

Hier können sie die Beiträge von Werner Kersting | Uche Akpulu | Manfred Loimeier herunterladen – Beiträge weiterer Teilnehmer werden folgen…


EUROPÄISCHE GRENZEN
Traces to & through Europe

17. Januar bis 15. Februar 2013
Ausstellung & Veranstaltungsreihe
grenzen.klapperfeld.de

Frankfurt am Main [ehemaliges
Polizeigefängnis Klapperfeld –
klapperfeld.de – Eintritt frei!]
info@klapperfeld.de
Tel: +49 163 9401683


Deutsch-afrikanischer Kongress:
Ein-Klang mit Thomas SANKARA

20. Oktober 2012 ab 16 Uhr
Kulturhaus Tollhaus
Karlsruhe
Schlachthausstraße 1

Mit einem deutsch-afrikanischen Kongress
erinnert STOFFWECHSEL an den 1987 ermordeten
Präsidenten von Burkina Faso: Thomas SANKARA.
Den Flyer können Sie hier herunterladen.
Mehr Informationen unter Veranstaltungen.


Die EU-Rohstoffinitiative – Raubbau in Afrika

Donnerstag, den 30.06.2011 um 19 Uhr in Karlsruhe
Hotel Eden, Bahnhofstr. 15 bis 19, Pyramiden Saal

Es werden u.a. daran beteiligt sein:
Anne JUNG /medico international mit Impulsreferat
Kirawi BATINAN, Bürgermeister aus Tjébélé/ Burkina Faso
Aldjouma OUÉDRAOGO, Lehrer und Gewerkschaftler aus Tjébélé
Moderation: Prof. Dr.Tirmiziou DIALLO


Kunst für Bildung – Ein Bündnis zur
Unterstützung der Millenniumsziele

Postkarten mit Motiven von Künstlern des Centre National d’Artisanat d’Art Ouagadougou/Burkina Faso zu erwerben! Eine Gemeinschaftsaktion der Stadt Karlsruhe und STOFFWECHSEL zur Förderung von Literatur in Westafrika.